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TM Nacht / 10. TC

Gurgltal

07. November 2015

An einem traumhaft schönen Samstag am Ende der OL Saison 2015 fuchste es leider. HG hätte sieben Meilenstiefel gebraucht, Adrian sieben Sekunden mehr Geduld, Roberts Computer sieben Fürbitten und ich sieben Kinder weniger. Weil es der 07. November war? Weil ich die Zahl sieben so gar nicht mag?

Nein, weil wir auch mal Fehler machen dürfen. Waren da aber nicht auch sieben Freuden?

Ja, doch: ideale, sehr schöne Location, ein cooles, schnell belaufbares Gelände, strahlende Kinderaugen, spannende Wettkämpfe, viel Zeit zum Blödeln und Huangerten, knifflige Rätsel zum Lösen, stimmungsvoller Weg zum Nachtstart.

Markus Bianchi und Thomas Egger hielten auf ihren Bildern dies alles fest. Vielen Dank, dass ihr beide euch immer wieder die Zeit und die Mühe nehmt, die schweren Kameras mitzuschleppen, hunderte Bilder zu bearbeiten und auf die Homepage zu stellen. In diesen Fotos zu schmökern, das ist echt ein Genuss!

Ein Genuss war auch der Mannschaftslauf …zumindest für die Zuseher und Starter in der überaus warmen Herbstsonne. Für die Läufer?!? Kommt man hier denn gar nirgends über den Bach?!? ÄH? - Posten im Sumpf?!? Zweimeterhohes Schilf! Hilfe, der 160er hat sich vertschüsst! Schon wieder ein Wassergraben? Autsch – der war geladen! Schickt uns Adrian denn durch das ganze Gurgltal?!? Es war vieles ungewohnt und Anstrengung pur!!!

In der Meisterklasse war das Team vom HSV Absam mit Michael Kuttner, Martina und Klaus Zweiker wieder mal nicht zu knacken. Bei der Jugend triumphierte ein bekanntes Kitzbühler Naturfreundetrio mit Martin Raffler, Lisa Krimbacher und Andrä Hölzl. BRAVO!

Der Nachtlauf war dann eher zum Genießen. Immer noch laue Temperaturen, funkelnde Sterne, harmonische Bahnen mit viel Abwechslung. Selbst die Kleinsten kann man mit Nacht OLen fangen und zeitweise bei schallendem Gelächter aus den Wassergräben fischen. Es war Spaß und Gaudi für gesamte Familien. Ein besonderes Highlight natürlich der exquisite Transport im Traktorhänger zum Start beim Seehof.

Sieben von zehn Tirolcups hat der LKI im heurigen Jahr veranstaltet oder war bei der Organisation maßgeblich beteiligt. Ein etwas angeschlagener und müder HG geht nun in verdiente Winterpause. Sieben Monate? Das wär‘ mal was! Da würde ich mich sogar mit der Zahl 7 anfreunden!

Bericht: Karin Lugsteiner

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