DSCN9373A ÖM Sprint 1. AC und Ultralong 2. AC

 Eisenstadt

 07./08. April 2018

  „Laufen, wo im 18.Jahrhundert Josef Haydn wandelte und sich für seine Werke inspirieren ließ“, so machte der HSV Wiener       Neustadt Werbung für den OL Saison Auftakt 2018. Rund 500 Läuferinnen und Läufer folgten diesem Ruf und erlebten bei   angenehmen Frühlingstemperaturen drei musikalische Läufe.

Bereits um 08:00 Uhr traf man sich im Areal der imposanten Martinskaserne aus der K&K Zeit. Der Weg zum Start für die österreichische Sprintmeisterschaft führte zum Stadtpark, wo fideles Vogelgezwitscher den Lauf eröffnete. Es ging harmonisch dahin, bis man am zentral angelegten langen Gebäudekomplex mit vielen Zäunen anlangte. Da gibt es ja eine Abkürzung durch die Mitte dieses Komplexes! Gut, dass ich das gesehen habe! Oje, heftiger Trommelwirbel! Da geht nichts, kein Durchkommen. Beim genauen Betrachten dieser Stelle auf der Karte, hätte man das sehen müssen. Eine Falle!

Dann traben wir halt beschwingt weiter! Lena Ennemoser findet einen super Rhythmus und kann den Sieg in der D16 E Klasse für den OII nach Hause holen. Schnelle Beine inspirierten auch Maximilian Egger diese mit einem sehr flotten Takt in Einklang zu bringen. Eine Bronzemedaille in der H18 E Klasse war der Riesenapplaus! Aber ein jeder der diesmal eher kleinen OII Gruppe lief wie auf „Tönen“ und holte wertvolle Punkte, Medaillen und Preise. So wurden zum Beispiel Elisa Posch Erste in D15-18. Dorian Dritter in H15-18 , Maximilian Rass Zweiter in H12.

Auf der Terrasse des Kulturhauses erfolgte am Nachmittag der Startschuss zur Mixed Sprint Relay, die hauptsächlich durch die Stadt führte. Dabei verletzte sich Leo Schnegg gleich zu Beginn als Startläufer der OII Spitzentruppe. Mit Schmerzen erfüllte er seine Mission aufs Beste. Er, Lisa und Lena Ennemoser landeten auf dem tollen 4. Platz.

Vor dem Bewerb Ultralong hatten alle Bammel. Ein riesengroßes Läuferorchester versammelte sich auf der Flanke eines riesigen Hügels auf einer riesigen Lichtung. Der große Turm auf der Spitze des Hügels schwang den Taktstock. Ein einmaliges Bild!!! Wiederum gelang es einigen von uns ganz vorne auf dem Stockerl zu landen. (Maximilian Rass 1., Lena Ennemoser 3., Elisa Posch 2., Dorian Dialer 2., Karin Lugsteiner 1.)

Einen Preis verdienen wir auch für unsere phänomenale Reiseorganisation. Wir machten erste Erfahrungen mit Rail and Drive. An und für sich praktisch, aber eher eine Katz im Sack. Anstatt eines bestellten Neunsitzer Busses, erwartete uns ein 8 Sitzer mit Rückgratproblemen. Die Rücklehne der hinteren Sitzreihe war defekt. Es konnten nur fünf Personen Platz nehmen. Was für ein Glück, dass wir einen PKW dazubestellt hatten, in den sich weitere vier Personen zwängen konnten.( der Kleinste und Billigste!) Um aus der Tiefgarage zu kommen benötigte man eine spezielle Parkkarte, die im Handschuhfach hätte liegen sollen. Eine solche war im ganzen Bus, selbst nachdem wir ihn auf den Kopf gestellt hatten, nicht auffindbar. Ohne einen hohen Preis beim Parkautomaten zu bezahlen war kein Entkommen! Aber was blieb uns anderes übrig?

Dafür war unsere Unterkunft, eine Jugendherberge in Neusiedel, ein Volltreffer! Pizza wurde sogar ins Haus geliefert und wir genossen diese im gemütlichen Wintergarten.

Es war ein ruhiges, entspanntes Wochenende mit lustigen Hoppalas und sehr guten Leistungen der Gruppe.

 

Bericht: Karin Lugsteiner

 

 

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