27055113917 ea1fd52c6a z TM MTBO & 3. TC

 Mieming

 05.05.2018

 

Mit dem Mountainbike einen MTBO zu fahren, das taugt einigen volle, andere wiederum machen mit, weil es mal eine Abwechslung ist und andere streiken total. Daher war auch die Teilnehmerzahl an der TM in Mieming, die vom OLC Schwaz organisiert wurde, eher geringer als bei einem Fuß OL.

 

 

Schade, denn der einheitliche Tenor klang begeistert: „ Das ist ein megacooles, abwechslungsreiches, OL technisch ziemlich forderndes Gelände. Das waren super Bahnen mit vielen Routenwahlen, ein tolles Erlebnis!“

Ging es zu Beginn auf breiten Wegen rasch und bequem durch die Ortschaft an den Waldrand, rüttelte es die Fahrer auf den schmalen, stark verwurzelten und mit Steinen gespickten schmalen Tracks im Waldgelände ordentlich durch. Ein wenig erholsamer ging es dann wieder die Wege entlang Wiesen und offenen Gebieten. Der Schlussteil führte noch einmal durch die Ortschaft Richtung Badesee, wo sich alle versammelt hatten und freudig über ihren „Ritt“ berichteten.

In den beiden Eliteklassen gewannen Lena Ennemoser und Bernd Kohlschmied. Die Tiroler Wertung jedoch ging an den Zweitplatzierten Adrian Wickert. Weitere Siege für den OII konnten Maximilian Egger (H15-18) und Anika Florian (D13/14) erradeln. Sehr zufrieden mit ihren „Läufen“ und einer Silbermedaille waren auch Felix Moosmann (H13/14) und Lisa Ennemoser (D15-18). Kaum glauben, auf dem 3. Rang gelandet zu sein, konnte Christoph Santeler (H12), der mal kurz seine heiß geliebte Motocrossmaschine gegen ein Rad tauschte. Mit seinem Kartengestell haderte Maximilian Rass (H12) , das sich des öfteren selbständig machte. Papa Gilbert muss Mechanikerstunden nehmen! Trotzdem ging sich ein 3. Platz noch aus! Zeitgleich mit Christoph.

Jeweils eine Bronzemedaille, beziehungsweise Schokomedaille erhielten Lisa Moosmann (D15-18), die noch immer an einer hintertückischen Krankheit leidet, und Markus Bianchi (H40).

Außer einigen oberflächlichen Schürfwunden, einer gerissenen Kette und Fabis leicht demoliertem Rad, gab es erfreulicherweise keine gröberen Unfälle und Pannen.

Was niemand weiß und sah, ist das Werk, das Thomas Egger im Vorfeld vollbracht hat. In stundenlanger Feinarbeit machte er die als druckbereit eingegangenen Karten- und Bahnenfiles erst „brauchbar“. So müssen alle Tiroler Teilnehmer/Innen nicht nur dem Wettkampfleiter Anton Hechl, dem Bahnleger Hermann Knoflach und dem Zeitnehmer Robert Mayrhofer sehr dankbar sein, sondern auch Thomas, der sich ständig mit den neuesten Änderungen von Vorschriften, was Signaturen, Farben, Größen, etc. betrifft, befasst und weiterbildet.

Zur riesengroßen Freude aller klingelte der Eismann nach vollbrachter Leistung. Perfektes Timing und was für eine Überraschung! In wenigen Sekunden bildete sich eine große Traube vor dem Wagen. Ein jeder perlte davon ab, üppig beladen mit köstlicher Eiscreme, die man sich ja wirklich verdient hatte. Die Streiker freilich nicht, die suchten wahrscheinlich Trost darin.

 

Bericht: Karin Lugsteiner

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