O'France

Als ausgesprochen kleine Tiroler Delegation blieben wir drei auch heuer dem O´France treu.

Mit gutem Grund, denn die mit über 2200 LäuferInnen relativ große Veranstaltung war wieder einmal perfekt organisiert, vom Parken über Arena und Start, samt Shuttlebus und Sesselbahn. Es hat einfach alles gepasst. Und auch ein heftiges Gewitter konnte die Veranstalter nicht aus der Ruhe bringen, sie haben einfach den Ruhetag verschoben und uns LäuferInnen so einen herrlichen Wettkampftag am Col de Vars bei strahlendem Bergwetter und entsprechender Fernsicht ermöglicht.

Zunächst aber gleich am ersten Tag ein Sprint am Mont-Dauphin, einer Festung, die 1693 vom bekannten Festungsbaumeister de Vauban errichtet wurde. Die kartenleserische Herausforderung war, das 3D-Profil in der Karte, sowie versteckte Wehrgänge zum Erklimmen der 5m hohen Mauern zu lesen. Ein ganz besonderes Laufambiente!

Die anderen Tage zeichneten sich dagegen vor allem durch die Höhenlage und viele Höhenmeter aus, gerade richtig für uns TirolerInnen: Geländegängig auch im alpinen Umfeld! Zwischen Hochwald, halboffenem und offenem Gelände, über Schipisten und durch Steinfelder. Anstrengend, herausfordernd aber toll!

Platzierungsmäßig haben wir uns bemüht, alle Ränge von relativ weit vorne (2x10. Platz) bis nicht ganz so weit vorne gleichmäßig zu bespielen. Immerhin galt es auch die Feinheiten der französischen Küche im Allgemeinen und die Fertigkeiten der lokalen Käse- und Wurstproduzenten zu testen. Alles in Allem also ein rundum geglückter OL-Urlaub!

Für alle, die wissen wollen, was sie verpasst haben: http://www.o-france.fr/2019-foot/media/

 

Bericht: Barbara Gindu Ferrari

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