ÖM Mittel,3. und 4. AC

Ried, Oberösterreich

12./13. September 2020

 

Beeindruckt von den Bemühungen des HSV Ried, in schwierigen Coronazeiten zwei so tolle Wettkämpfe durchzuführen, die zwar anders als normal abliefen, dafür aber umso imposanter, lebendiger und lustiger, kehren wir:

Sarah M., Tabea, Julia, Hanna, Maximilian R., Theresa, Lilli, Thomas, Benni, David, Sabrina, Barbara, Herbert, Romy, Emilia, Sophia, Babett, Manuel, Konrad, Moritz, HG und Karin, vollbeladen mit lustigen Erlebnissen, Austriacuppunkten und einigen Medaillen und Austriacupplatzierungen stolz zurück nach Innsbruck und Imst.

Am sogenannten Hausruck, unserem Laufgebiet, musste man technisch äußerst genau arbeiten. Das dichte Wegenetz mit zahlreichen Harvesterspuren verwirrte eher, als dass es half. Befand man sich in einem Wasserrinnenlabyrinth drehte man sich im Kreis. Mitunter war es auch verflixt schwierig die Höhenlinien zu deuten. Am besten halfen Vegetationsgrenzen. Dass man sich während eines Laufes ein-zweimal auffangen musste, das passierte sogar versierten Läufern und Läuferinnen.

An den weiten Startarealen traf man sich mit Teilnehmern eines einzigen anderen Vereines. Wir wurden mit den Fürstenfeldern zusammengewürfelt. Die Postenbeschreibungen konnte man sich schon einen Tag zuvor vom Internet herunterladen und ausdrucken. Das bedeutete viel Zeit zum genauen Studium, vielleicht auch Auswendiglernen.

Unser Bus bekam einen Sonderplatz direkt in der Schottergrube. Andreas, der freundliche Fahrer, blieb die ganze Zeit dort und wir durften nach Belieben ein und aus steigen. Nur zwischendurch hieß es „Alle raus und alle Klappen zu! Jetzt wird mal gesaugt!“ Nur um dann nach dem Erklimmen eines riesigen Schotterhügels, erneut eine Runde durch den Bus zu drehen.

Viel Freude kam auch beim Betreten der riesigen Zimmer mit einigen Luxusbädern im Gasthaus und Hotel Träger im Zentrum von Ried auf. Eigentlich wären wir mit zwei Zimmern leicht ausgekommen. In diesen Gemachen hätte eine Band spielen und wir alle genug Platz zum Tanzen gefunden. Riesig war an diesem Abend alles. Die Räume, der Hunger, der Übermut, die Pizzen, das Gelächter, die Freude beisammen zu sein und die großartigen Erfolge dieser ÖM zu feiern und genießen.

Sarah Mair (D10 – Rang 1)), Maximilian Rass (H14 – Rang 1), Lilli Egger (D12 – Rang 2) und David Perktold (H14 – Rang 3) und noch etliche weitere super gute Leistungen von allen.

„Heute toppen wir das Ergebnis von gestern“, hieß es dann früh am nächsten Morgen. Es gelang! Maximilian Rass, Moritz Grissemann und Lilli Egger legten perfekte Läufe mit Traumzeiten hin. Dass diese halten würden, bis zum späten Nachmittag, das war ziemlich fix. Und was das Schöne ist, Theresa Gindu Ferrari, Sarah Maier und David Perktold landeten auf den zweiten Plätzen und Manuel Seelos auf dem dritten. Unsere „Neuen“, die noch nicht so viel OL Erfahrung haben, meisterten ihre Runden auch total gut. Es machte Spaß am Hausruck zu navigieren! Kathrins herrlicher Gugelhupf stärkte all die tapferen Krieger im Ziel. Eingekauft wurde auch recht viel. Schnelle Kompasse, schnelle touch free SI Sticks, coole OL Schuhe… was ein OL Profi halt so braucht. Wir können das nächste Rennen kaum erwarten und hätten so gerne, dass viele, viele mitkommen.

 

Bericht: Karin Lugsteiner

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