Fulpmes

26.09.2020

Sprichwörtlich über Nacht öffneten Sonne und laue Temperaturen den Vorhang für Herrn Winter, der mit Kälte und Nässe die Bühne betrat.

Da einen TC laufen? Brrr!!! Gut, dass er im Ortsgebiet von Fulpmes stattfand und nicht im Wald und gut, dass wenigstens der Regen pünktlich zu Rennbeginn eine Pause einlegte. Ins Schwitzen, jedoch, kamen wir auch ohne Sonne!

Organisator Bernt ließ sich wieder mal etwas Besonderes einfallen. Ab den Kategorien D/H14 beauftragte er uns mit dem Lösen eines Postennetz OLs, der einem SCORE sehr ähnelt, aber viel angenehmer zu laufen ist. Fallen doch Zeitmanagement und Rechenaufgaben weg. Man musste sich eigentlich nur in die Rolle eines Postensetzers versetzen, der versucht, sich unnötige Wege zu ersparen.

Sieht man sich die Splitzeiten an, dann erkennt man, dass viele Wege nach Rom führten, gab es doch wesentliche Unterschiede in der Reihenfolge, die die einzelnen Teilnehmer einer Kategorie wählten. Bravo Bernt! Das zeugt von wohl durchdachter Bahnlegung! Wer einen Stift mitführte und diesen fleißig einsetzte, tat sich sicherlich leichter. Einen Posten übersieht man ja so schnell! Wer einen mitführte, aber nicht verwendete, so wie ich, der gehört bestraft!

Alle freuten sich auf diese Veranstaltung und waren auch nach dem Lauf ziemlich begeistert. Dass einige Postenschirme versteckt waren, empfand man als witzig! Mitunter lösten die Stiefkinder - die genauen Postenbeschreibungen - das Problem. Warum nicht gleich?!? Weil man sie halt wirklich erst im Notfall zu Hilfe ruft!

Zeitnehmer Robert Mayrhofer hat uns wieder einmal verwöhnt! Bereits auf unserem Auszug konnten wir uns „orientieren“ – sehen, wie wir liegen, wieviele Bestzeiten wir haben, wieviele bereits im Ziel sind, etc. Danke!!!

Das OL Publikum klatscht zu dieser gesamten Vorstellung! Hätte aber gerne, dass sich Sonne und laue Temperaturen wieder vor den Vorhang stellen, zumindest noch bis Ende Oktober.

 

Bericht: Karin Lugsteiner

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