Meeting Orientamento Venezia 2010

Train your brain with MOV 2010!!! Eine grandiose Idee!

Wenn man die vielen Gehirnwindungen, durch die sich das Strichmännchen auf dem heurigen T-shirtmotiv durchschlängelt, betrachtet, dann muss man doch unweigerlich schmunzeln, nicht wahr?

Denken bevor du läufst, mitdenken während du läufst, umdenken, hindenken, herdenken, rundherumdenken, keinen Moment aufhören denken. Selbst der Daumen auf der Karte muss mitwandern und denken. Hat wohl jeder genug Brainfood am Morgen  zu sich genommen, um auf schnellstem Weg durch dieses venezianische Labyrinth zu finden und seine Ganglienzellen zu vermehren?

OL ist Grübelsport, Venedig eine alte Lady und OL in Venedig immer wieder ein Grübelleckerbissen der besonderen Art. Intensiv lässt er uns Venedigs betagten Charme spüren.

Und wenn im November keine Schmetterlinge mehr fliegen, dann zaubert Gogi sie auf die Laufkarte. Auf diesem Platz da war ich doch schon. Grad zuvor. Hmm, wo geht’s da  gleich noch mal rein -  zum rotweißen Lampion? Kann man denn so schnell vergessen? Wo bleibt das fotographische Gedächtnis? Okay, konzentrieren. Die feschen Stiefel in der Auslage überrollen - eh unerschwinglich – den frischen Waschpulverduft der Wäschegirlanden tief einatmen, möglichst langandauernde geradlinige Bahnen mit Röntgenblick herausfiltern, den Turbo einschalten…die Touristen entknäueln, die Lampions zielstrebig ansteuern. Mach’ es wie das Männchen auf dem T-shirt! Verbinde deine beiden Gehirnhälften, eliminiere sämtliche Sackgassen, finde deinen Weg rasch hinaus auf die Promenade und sprinte über die klangvollen Stege ins Ziel.


Eine stattliche Anzahl von LKIlern und Freunden stellte sich erneut dieser Herausforderung und wurde mit riesigem Teilnehmerfeld, sehr guter Organisation, kribbelnder Atmosphäre, spannenden Bahnen, trockenem Wetter, originellen Ideen, netter Unterkunft, angenehmer Busfahrt und gschmackiger Pizza belohnt. An dieser Stelle gebührt HG ein großer Dank für seine vielen Reisebüroarbeitsstunden und Harald und Astrid für das herrliche „Schaukeln“ der Busfahrt.


Wir brachten viele gute Leistungen mit einigen Plätzen unter den ersten zehn. (Adrian 7/91, Michael 12/80, Hermann 6/31, Barbara 21/70, Sissi 6/25, HG 19/123). Echt toll!

Doch Barbara brachte es auf den Punkt. „Ich weiß nicht, wie schnell ich im Vergleich zu anderen war, aber ich bin mit mir und meiner Leistung zufrieden!“ Herz was willst du mehr? Ich glaube, es ist vielen so ergangen. Und wir haben uns wieder mal anständig verliebt in unseren lässigen Sport. (Das findet meine neue Arbeitskollegin Angelika!)

Um mich noch mehr damit zu identifizieren hab’ ich mir für das nächste Rennen was abgeschaut. Winzig kleine Postenohrringe und Postenmuster auf lackierten Fingernägeln.  Echt cool!


Riesengroße Kreuzfahrtschiffe liefen aus gen Süden. Vor allem für die Kinder, die wir mithatten, ein faszinierendes Spektakel. Aber auch all die zugigen Fahrten mit den Vaparettos und der witzige Pizzeriabesitzer, der Klogänger schnurstracks zum Canale Grande schickte, Viktoria als Arbeitskraft eroberte, Damen schelmisch fragte, ob sie über 18 wären und reif für die Venediglektüre, den Kindern Kreiden schenkte zum dekorativen Gestalten der Pflasterallee während sie auf die heißersehnte Pizza warteten, tragen dazu bei, dass wir uns bereits auf den nächsten Besuch freuen.


Nur eines verzeihe ich dem MOV 2010 nicht. Nämlich, dass der 100er Posten der drittvorletzte war. Robert meinte, „denken bis zum Schluss!“


So I will have to train my brain better! Capito!


Bericht: Karin Lugsteiner


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