intro_igls_2012Tiroler Meisterschaft im Sprint und Mannschaft,

1.Tirolcup

Igls, 21. April 2012

 

Ein barscher Wind diktierte das OL Geschen beim ersten Tirolcup der neuen Saison, der Tiroler Sprintmeisterschaft und Mannschaftsmeisterschaft in Igls. Er brachte Unruhe in frierende Läufer, bibbernde Zuseher (geduldig wartende Mamis!), herumliegende Wettkampfunterlagen und genervte CC Arbeiter.


Mitten im Geschehen landeten 50 Junioren des EKSJÖ Gymnasiums in Schweden auf dem Parkplatz der Patscherkofelbahn. Wie Außerirdische in ihren kurzen, schwarzen Hosen und kurzärmeligen Shirts. Hallo, wir sind zum Laufen da, zum Laufen im 5. Gang, also macht euch keine Sorgen! Zustimmend zwinkerten 50 rosarote Panther von den Leibchen. Rote Kratzspuren an Armen und Beinen verschwinden auch wieder so schnell, wie sie gekommen!


Hui, da herrscht ein anderer Wind!


Sie waren uns Tirolern freilich um Meilen überlegen! Aber es war richtig interessant mal erste OL Sahne zu beobachten und sehen. Da können wir noch viel lernen. Es beginnt bereits mit dem Verhalten am Start. Ganz im Gegensatz zu meinen Kids, die beim Eintritt in die Quarantäne es sich erst mal juchzend und übermütig auf den Dächern der kleinen Minihäuschen mehr oder weniger bequem machen und sämtliche Spielvorrichtungen krakeelend in Besitz nehmen. Weit, weit weg vom bevorstehenden Laufrätsel! Sorry! Aber es ist erst der Anfang der Saison und die vielen Neulinge hatten noch nicht so viel Gelegenheit, Bekanntschaft mit wünschenswertem OL Benehmen zu machen.


Unser organisierender Verein hatte viele Helferlein, aber ein jeder brannte darauf, auch selber mitzulaufen und ein wenig Tohuwabohu zu riskieren. Die anderen mögen uns dies verzeihen.


Eigentlich waren aber die üblen Hektikverursacher die dauernden Ummeldungen der Mannschaften und der wirklich traktierende, an den Nerven sägende Wind. Robert schien mir wie ein Fels in der Brandung, Kälte und Wind trotzend und zum Mittagessen eine gehörige Portion Humor vertilgt habend.


Erstmals warteten das Fernsehen und der Vizebürgermeister und Sportreferent der Stadt Innsbruck, Herr Christof Kaufmann, auf. Sehr erfreulich, aber auch eine zusätzliche Belastung. Braucht es doch jemanden, der sich um diese Leute kümmert, ihnen unseren Sport verständlich macht und an sie die Begeisterung weitergibt. Siehe da, rotierender HG legte Pirouetten ein!

Gilbert Raas und Wolfgang Madl kopften in der Vorbereitungszeit lange über den Bahnen. Es hat sich gelohnt. Allgemeine Zufriedenheit schien sich durch das große Beteilungsfeld zu bewegen. Die Bahn der Mannschaft in der Meisterklasse war richtig fordernd und führte bis zur Schneegrenze.


Zwei Top Teams, ernsthafte Gegner des LKI, machten Fehler. Adrian, Barbara und Joakim harmonierten am besten und holten sich den Sieg. In der Jugendklasse schlugen sich die jungen Teams des LKI wacker, hatten aber gegenüber den  älteren all der anderen Vereine keine Chance.


Frisch gebackene Tiroler Sprintmeister in der Eliteklasse wurden Barbara Gindu-Ferrari und

Bernhard Kogler. Wir gratulieren!


So, du rosaroter Panther, was sagst du zum Abschluss? „Go for orienteering, focus, but don’t forget to smile!“


Thanks Mr. Panther!


Bericht: Karin Lugsteiner


Bilder: Thomas Egger


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