ÖSTM 2012 Langdistanz

7.AC und österr. Staffelmeisterschaft

Arnoldstein, Kärnten

22./23. September

 

Es war Sissis Wochenende! Sieg über die Langdistanz im äußerst schwierigen Laufgebiet von Arnoldstein und ein sehr guter Lauf in der Staffel, in der sie Helga und mich bei weitem übertraf!

 

Dass Sissi es liebt zu graben und an alte Steinmauern ihr Herz verliert, das ist allen bekannt. Dass sie aber momentan in läuferischer Höchstform ist und auch steinige OL Rätsel in Windeseile löst, das freut den LKI ganz besonders und davon sollen alle hören bzw. lesen!!! Wir gratulieren ihr von Herzen!


Die vielen Posteneinholtrainings scheinen ein wahres körperliches und geistiges Fitnesselixier zu sein. Möchte sich jemand auch dazu melden?!?


Helga stand diesmal im Schatten von Sissi, aber auch ihr lief es nicht schlecht. Sie freute sich über den 2. Platz auf der  „ Langdistanz“.


Doch auch Adrian und HG bestätigten ihr Können. Nach seinem Unfall in Schweden tastet sich HG sachte an die alte Form zurück. Mit Adrian, der 2x lief, bildete er eine Staffel, natürlich außer Konkurrenz. Gekonnt liefen sie auf den beachtlichen 15. Platz in der Eliteklasse. (Leider fehlte wieder mal ein 3. Mann!)


Dann war da noch ein junger, ehrgeiziger Mann, der sich stetig weiter nach vor arbeitet. Maximilian Egger aus Imst. Er lief auf den hervorragenden 6. Platz. Echt super!


Sophia Löschnig bildete mit Joshua Kraxner und Maximilian Egger eine Staffel in der H14 Klasse. Eine Herausforderung für alle drei, die vor allem Sophia ganz toll meisterte.


Ganz und gar nicht laufen wollte es mir. Ich bräuchte vier Hände um alle Fehler aufzuzählen!


Das Rundherum (Organisation, Karten, Bahnen, Ambiente und Wetter) passte alles bestens. Lediglich eine miese Lautsprecheranlage verpatzte eine würdige Siegerehrung.


Das erste Mal bei einem Austriacup fanden wir die Ergebnislisten nicht auf dem „nailboard“, sondern, geschützt vor Wind und Wetter, in einem großen Militärzelt auf einem großen und mehreren kleineren Bildschirmen, gepaart mit tollen Actionfotos. Die Eliteläufer konnte man sogar dank GPS Tracking am Bildschirm mitverfolgen!


Das Übernachten war pfundig! 9 Mann bei HG am Weißensee! Ein wenig mehr Orientierung am Sternenhimmel wäre ein Hit gewesen! Wunderschön!


Und einige Worte zum Gelände lasse ich nun HG sprechen!


Eines der anspruchsvollsten OL-Gelände südlich des Dobratsch mit kulturhistorischer und geschichtlicher Bedeutung war für alle Teilnehmer eine große Herausforderung, galt es doch im unterschiedlich stark kupierten Gelände Richtung zu halten, oder auch ideale Umlaufrouten zu wählen. Besonders instinktives Orientieren war in Gebieten gefragt, wo es nur aufeinandergeschichtete Steinplatten und darauf einzelne kleine und größere Steine gab.


Zur Geschichte:


Am 25. Jänner 1348 stürzten, ausgelöst durch ein Erdbeben in Friaul, etwa 150 Mio. m³ ins Tal und verschütteten der Legende nach 17 Dörfer.


Durch den Rückstau der Gail, der einen etwa drei Kilometer langen See entstehen ließ, mussten allerdings zwei Dörfer aufgegeben werden. Die letzten Reste des Sees verschwanden erst im 18. Jahrhundert. Dieser Bergsturz ist vermutlich auch durch das feuchte Wetter im Jahr davor und den schneereichen Winter unterstützt worden.


Das Abbruchgebiet am Berg ist heute als Rote Wand bekannt; das Ablagerungsgebiet trägt den Namen Die Schütt und steht unter Naturschutz.


Bericht: Karin Lugsteiner

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