Österr. Schi OL Meisterschaft und Staatsmeisterschaft


im Sprint und über die Mitteldistanz und österr. Staffelmeisterschaft

in Bad Mitterndorf, am 5./6. März


Man nehme: 

 eine kräftige Portion Entschlossenheit,

eine gehörige Portion Improvisation,

eine Riesenportion herrlichstes Loipenland,

eine intensive Portion Blau und Sonne,

eine 60 köpfige OL Familie,

einen Schuss Miteinander,

ein Stamperle Unkompliziertheit und

eine Brise Fanatismus,

dann fängt man drei Fliegen auf einen Streich, zaubert happy Smiles in alle Gesichter und beendet die Schi OL Saison 2011 mit „standing ovations“!


Überraschend und kurzfristig aus dem Boden gestampft wurden die drei Meisterschaften. HG klopfte an. Wolfgang Pötsch machte sich auf die Suche nach Schnee. Fand ihn im Steirerland. Zeichnete die Bahnen. Und gemeinsam mit einem kleinen Organisationsteam rund um Wolfgang wurde in Windeseile tagsüber und zu nächtlicher Stunde gewerkelt.


Geschaffen wurde dabei ein Eldorado für Skatingfans, die das Gefühl hatten, ihre Schier flogen mit Leichtigkeit und Tempo über die Ebenen und Hügel. Ein  Spurennetz, das zu 95 Prozent aus breiten Spuren bestand, auch ein wenig durch den Wald führte, ließ die Herzen höher schlagen. Zudem lud eine harstige, in der Sonne leicht aufgefirnte Schneedecke zu genussvollem Queren ein!


Ein besonders hohes Tempo, sowohl im Skaten als auch im Orientieren, demonstrierte Adrian Wickert, der in der H20 Klasse beide österr. Meistertitel gewann. Auch im Staffelbewerb lief er ein sensationelles Rennen. Als Startläufer in der Kategorie H19 konnte er als erster seinen Teamkollegen, nämlich Papa HG, ins Rennen schicken. Leider fehlte der dritte LKI Mann!!!


HG schuftete, organisierte und half, lief drei Rennen und glänzte in allen Bereichen. Eine Silbermedaille im Sprint, die Bronzene über die Mitteldistanz und Lob und Anerkennung seitens begeisterter Schi OLfans hatte er sich redlich verdient.


Stark im Kommen ist OL Neuling Angelika Winkler. Sprint und Staffel am Samstag bereiteten ihr noch etliche Probleme, aber am Sonntag konnte sie zeigen, was sie läuferisch drauf hat und orientierungstechnisch bereits gelernt hat. Sie holte sich die Goldmedaille in der Mitteldistanz!


Der eine oder andere wird vielleicht fragen: „Und wie ist es Karin gegangen“?

Leider überhaupt nicht gut. Alte Fehler, wie - zu wenig Zeit nehmen zum Schauen – schlichen sich ein, auch vergessen, dass das Rennen erst beim Zielposten zu Ende ist, Unkonzentriertheit, zu wenig Gelände schauen, etc. Gelaufen bin ich schnell und viel und brav, aber wohin denn bloß?


Richtig schade, dass die Schi OL Saison nun vorbei ist. Aber wir wissen, auf was wir uns am Ende der bevorstehenden Fuß OL Saison freuen dürfen!

Mit unserem fürsorglichen Betreuer Hannes Prem und Hundedame Kali blicken wir allem zuversichtlich und erwartungsvoll entgegen!


Bericht:  Karin Lugsteiner






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