Neues OL-Fixpostennetz in Hoch-Imst/Tirol


Schon einige Jahre treibt ca. 60 km westlich von Innsbruck ein hartnäckiger OL Virus sein Spiel. Infizierte Lehrpersonen und Schüler/innen der Hauptschule Imst Oberstadt, Eltern, Vertreter und Verantwortliche der Tourismusbranche singen gern ein Lied davon. Doch wie bändigt man ihn und fängt ihn ein, nützt ihn für die Schulen, Tourismus und die Oberländer Bevölkerung gleichermaßen?


Gemeinsam mit dem Laufklub Kompass Innsbruck gelang es dem Torismusverband Imst-Gurgltal nun, in Hoch-Imst ein OL-Fixpostennetz zu installieren. Als Vorbild fungierte das erst im letzten Herbst erfolgreich aufgestellte Fixpostennetz am Schöckel bei Graz,  für dessen Umsetzung die österr. OL Gemeinde Hannes Pacher sehr dankbar ist. Den Steirern ist es gelungen, pfiffige, äußerst stabile Zwickpostenpfähle zu entwerfen und herzustellen.


25 Stück davon wurden nun bei den findigen  Konstrukteuren bestellt und in der Karwoche im Wald zwischen Tal- und Bergstation der Imster Bergbahnen an besonders spannenden Standpunkten im Boden verankert.


Selbstverständlich bedurfte es einer langen Vorarbeit. Zwei Wochen lang nahmen international anerkannte Kartenzeichner das Gelände auf und zeichneten eine genaue Karte. Es fanden etliche Verhandlungsgespräche mit Wald- und Grundbesitzern, mit Touristikern und Gemeindevertretern statt und es musste ein Folder mit Karte, verschiedenen Bahnen, Legende und einfachen, verständlichen Anweisungen aufgesetzt und gestaltet werden.


ÖFOL Vizepräsident Hans Georg Gratzer und Tourismusobmann der Sektion Imst-Gurgltal Harald Bauer freuen sich sehr über die fruchtbare Zusammenarbeit und sind sichtlich stolz auf dieses neue Werk. Als Verantwortlicher für „Erweiterung und Entwicklung“ im österr. Präsidium würde sich Hans Georg Gratzer wünschen, dass in Österreich noch weitere Fixpostennetze entstehen und die Planer hierfür einheitlich dieses neue Postenausrüstungsdesign verwenden.


Die Idee hier in Imst ist wirklich gut! Die Bahnen kann man uphill oder downhill bewältigen, Lift und Coaster nach Belieben einbauen,  ja sogar im Winter mit Rodel und Schneeschuhen sich auf die Pirsch begeben.

Imst und Tirol besitzen somit eine intelligente, herausfordernde Attraktion, die wirklich allen zu gute kommt, gesund ist, das Geldsackerl schont und Alt und Jung, Anfänger und Profis gleichermaßen begeistert.

Was in Skandinavien schon Jahrzehnte ein beliebter Volkssport ist, das könnte sich nun auch im Tiroler Oberland etablieren. Viel Glück!























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