3. TC

Hochimst

29. Mai 2021

Neue Herausforderungen für das OK Team in Imst.

Der 3. Tirolcup war ursprünglich als Vertical Up am World Orienteering Day geplant. Die rasch voranschreitenden Sanierungsarbeiten der Imster Bergbahnen verhinderten dies jedoch. So wählte man das orientierungstechnisch sehr interessante Gebiet zwischen Hochimst und Gunglgrün. Dass dieses Gebiet auch ein Hotspot für zahlreiche vierbeinige Sommerfrischler ist, deren „Urlaub“ justament einen Tag zuvor begonnen hatte, das versetzte die Organisatoren in Schrecken.

Das übermütige Jungvieh (ganz ohne Muttertiere!) betrachtete uns Postensetzer mit den knalligen Schirmen als willkommene Spielgefährten. Nicht mal Schnürsenkel binden konnte man in Ruhe, ohne dass man gleich erwartungsvoll umzingelt wurde. „Wann geht die Hetz weiter?“

Beim Ausbringen der Stationen früh am nächsten Morgen nahmen Martin und ich wohlweislich zusätzliches Postenmaterial mit. Die „Herrlen“ der Glupschaugen konnten uns nämlich nicht garantieren, dass am nächsten Morgen alles noch dort hängt, wo es hingehört, oder angeknabbert, umgeworfen, sogar zerkaut ist. Na Bravo!

Die OII Abteilung aus Imst sah sich einen Tag vor dem dritten Tirolcup plötzlich mit noch einer weiteren, ungewohnten Situation konfrontiert. HG konnte verletzungsbedingt nicht dabei sein. Auweh! „Das schaffen wir!“…tönte es von allen Seiten, war doch alles von HG, Adrian und Wolfgang Pötsch bestens vorbereitet.

Thomas Egger schenkte allen Teilnehmern glasklar gedruckte Karten auf „Never Tear“. Barbaras bewährtes Startteam zeigte sich erneut in Hochform. Martin und Maximilian walteten gekonnt über die Zeitnehmung. Evelyne spielte Karin frei für alles, was so anfiel. Andrea und Aaron überwachten die Coronadisziplin im Startbereich, Karin im Zielbereich.

Wegen des großen Teilnehmerfeldes (120) mussten aus einem Wettkampf drei Wettkämpfe gemacht werden mit drei Startblocks zw.10:00 und 15:00 Uhr, was die Teilnehmer genossen, das Arbeitskomitee aber ziemlich strapazierte.

Um 16:30 Uhr standen die Posteneinsammler (Martin Anker, Emil, Romy, Babett, Sabrina, Simon, Benni, Kerstin, Barbara und Maximilian) bereit und führten das Werk flott zu Ende. Ein Organisator freut sich den ganzen Tag lang über gute Mitarbeiter, und wenn dann am Ende der Veranstaltung sogar noch ein großes Grüppchen auf Aufträge wartet, dann möchte man ihnen am liebsten um den Hals fallen!

Unsere Kinder, unsere Jugendlichen und unsere Erwachsenen liefen an diesem Tag extrem gut. War es das begleitende Glockengebimmel, das durch den ganzen Wald hallte? Waren es der Respekt und die Angst vor den Kühen, die ganz schön flott laufen können und liebend gerne nachliefen? War es die große Motivation HG mit guten Leistungen ein wenig zu trösten? War es die Angst ausgerechnet „zu Hause“ zu versagen? Egal, es gaben alle Vollgas!

Wie schnell unsere Neulinge, Verena, Aneta, Fabian und Noah mit Karte und Gelände zurechtkommen, ist erstaunlich! Wie sehr sie sich über ihre Leistungen freuen, ansteckend! Wie sich Thomas, Martin und Kerstin vorzu in ihren Kategorien nach vorne kämpfen, ist beeindruckend. Wieviele kleine Kinder alleine oder mit ihren Eltern mitmachten, erfreulich.

HG und Karin sind stolz auf unser Team!

 

Bericht: Karin Lugsteiner